Monat: Januar 2026

Gemüseanbau im eigenen Garten: Anleitung zu Fruchtfolge, Kompost und biologischem Pflanzenschutz

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Einleitung

Eigener Gemüseanbau im Garten bereitet Freude, spart Geld und sorgt für gesunde Lebensmittel direkt vor der Haustür. In diesem Beitrag finden Sie praxisnahe Tipps zur Bodenvorbereitung, zur richtigen Fruchtfolge, zur Herstellung von Kompost und zu biologischen Methoden des Pflanzenschutzes. Die folgenden Hinweise sind besonders für Hobbygärtner geeignet, die nachhaltig und naturnah arbeiten möchten.

vegetable patch

Boden vorbereiten und den Standort wählen

Der Erfolg beginnt im Boden. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag. Testen Sie den pH-Wert des Bodens (idealer Bereich für die meisten Gemüsesorten: 6,0–7,0) und verbessern Sie die Struktur durch Zugabe von organischem Material wie gut verrottetem Kompost oder gealterter Mist. Lockern Sie schwere Böden mit grobem Sand oder grobem Kompost, und heben Sie keine neuen Beete zu tief um, damit nützliche Bodenlebewesen erhalten bleiben.

Fruchtfolge planen

Fruchtfolge ist wichtig, um Krankheiten und Nährstoffmangel zu vermeiden. Teilen Sie Ihr Beet in Bereiche und wechseln Sie die Pflanzenfamilien jährlich. Zum Beispiel: Jahr 1: Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, Kartoffeln), Jahr 2: Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen) zur Stickstoffanreicherung, Jahr 3: Kreuzblütler (Kohlarten), Jahr 4: Wurzelgemüse (Karotten, Rote Bete). Kurze Regeln: Nie dieselbe Pflanzenfamilie zwei Jahre hintereinander an derselben Stelle anbauen; Hülsenfrüchte gezielt einsetzen, um den Boden zu beleben.

Kompost herstellen und richtig einsetzen

Ein lebendiger Kompost ist die Grundlage für fruchtbaren Boden. Sammeln Sie Küchenabfälle (ohne Fleisch und Milchprodukte), Rasenschnitt, Laub und klein gehackte Zweige in einem Komposthaufen oder -behälter. Achten Sie auf das Verhältnis von Kohlenstoff- zu Stickstoffmaterial (etwa 30:1), feuchten Sie den Haufen regelmäßig und wenden Sie ihn alle paar Wochen, damit er gleichmäßig verrottet. Nach 6–12 Monaten erhalten Sie reifen Kompost, den Sie als Mulch oder zur Bodenverbesserung einarbeiten können. Tragen Sie Kompost im Herbst auf, damit er über den Winter einzieht.

Biologischer Pflanzenschutz

Setzen Sie auf vorbeugende Maßnahmen: robuste Sorten wählen, Gesunderhaltung des Bodens, Mischkultur und ausreichende Fruchtfolge. Nützlinge fördern, indem Sie Blühpflanzen und Unterschlupfmöglichkeiten (Steinhaufen, Totholz) anbieten. Gegen Blattläuse helfen Nützlinge wie Marienkäfer; bei Schnecken können Schneckenzäune oder Bierfallen verwendet werden. Mechanische Maßnahmen wie Abschöpfen befallener Pflanzenteile reduzieren Schädlinge ohne Chemie. Bei Pilzbefall ist gute Luftzirkulation wichtig: Pflanzen nicht zu dicht setzen und regelmäßiges Entfernen befallener Blätter. Hausmittel wie Brennnesseljauche oder Seifenwasser können in geringen Konzentrationen unterstützen, sollten aber gezielt und sparsam eingesetzt werden.

Pflanzkalender und praktische Tipps

Planen Sie nach Frostterminen und Regionen: Setzen Sie Salate und Radieschen früh im Frühjahr, Tomaten und Paprika nach den letzten Frösten. Pflanzen in Reihen lockern und mulchen, um Feuchtigkeit zu sparen und Unkraut zu unterdrücken. Gießen Sie lieber selten, dann aber durchdringend, statt häufig nur oberflächlich. In Hochbeeten erwärmt sich der Boden schneller, und sie sind ideal für kleinere Gärten oder Containerkultur.

Fazit

Gemüseanbau im eigenen Garten ist nicht kompliziert, wenn man Bodenpflege, Fruchtfolge, Kompost und Schädlingsmanagement kombiniert. Beginnen Sie klein, beobachten Sie Ihre Beete, dokumentieren Sie Erfolge und Fehler und passen Sie Ihre Maßnahmen an. Ein naturnaher, gut geplanter Gemüsegarten belohnt Sie mit leckeren Ernten und fördert die biologische Vielfalt in Ihrem Garten.

Einführung in den Bauernhof: Aufbau, Arbeitsbereiche und Tiere

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Einführung in den Bauernhof

Ein Bauernhof ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Pflanzen wachsen und Tiere leben. Er ist ein komplexes System, das verschiedene Bereiche der Produktion, Lagerung, Vermarktung und Tierpflege miteinander verbindet. In diesem Beitrag beschreibe ich die grundlegende Struktur eines Bauernhofs, die gängigen Arbeitsbereiche und die typischen Tiere, die man dort findet. Ziel ist es, einen praktischen Überblick zu geben, der sowohl für Einsteiger als auch für interessierte Laien verständlich ist.

Grundstruktur eines Bauernhofs

Ein typischer Bauernhof besteht aus mehreren physikalischen und organisatorischen Einheiten. Dazu gehören:

  • Das Wohnhaus: Der Wohnbereich für die Hofbewohner und oft auch die Betriebsleitung.
  • Stallungen und Tierunterkünfte: Platz für Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel und andere Nutztiere.
  • Maschinenhalle und Werkstatt: Hier werden Traktoren, Anhänger und Geräte gewartet und repariert.
  • Lager- und Silobereiche: Für Futter, Saatgut, Dünger und geerntete Produkte.
  • Felder und Weideflächen: Für Ackerbau und Beweidung.

farm landscape

Gängige Arbeitsbereiche

Die Arbeitsabläufe auf einem Bauernhof lassen sich grob in verschiedene Bereiche einteilen. Diese Bereiche überschneiden sich häufig, und viele Höfe kombinieren mehrere Betriebszweige:

  • Ackerbau: Vorbereitung des Bodens, Aussaat, Pflanzpflege, Ernte und Lagerung von Feldfrüchten wie Getreide, Mais oder Kartoffeln.
  • Viehzucht und Tierhaltung: Fütterung, Gesundheitskontrolle, Zuchtplanung, Stallreinigung und Melkprozesse.
  • Maschinen- und Gebäudemanagement: Wartung von Maschinen, Instandhaltung der Gebäude und Organisation der Lagerhaltung.
  • Hofvermarktung: Direktvermarktung im Hofladen, Lieferung an lokale Märkte oder Verarbeitung von Produkten (z. B. Käseherstellung).
  • Verwaltung und Planung: Buchführung, Förderanträge, Betriebsplanung und Personalorganisation.

Typische Tiere auf dem Bauernhof

Je nach Region und Betriebszweig variieren die gehaltenen Tierarten. Die häufigsten Nutztiere sind:

  • Kühe: Milch- und Fleischrinder, mit spezifischen Stall- und Fütterungsanforderungen sowie regelmäßigen Melkzyklen.
  • Schweine: Mast- und Zuchtsauen, die eine kontrollierte Fütterung und stabile Stallbedingungen benötigen.
  • Schafe und Ziegen: Oft auf kleineren Höfen für Wolle, Milch oder Landschaftspflege eingesetzt.
  • Geflügel: Hühner, Enten und Gänse für Eier und Fleisch; Hühnerställe benötigen spezielle Einstreu und Nestbereiche.
  • Pferde: Teilweise als Arbeitstiere, Freizeit- oder Sportpferde gehalten.
  • Bienen: Für Honigproduktion und Bestäubungsleistungen; Imkerei kann ein ergänzender Betriebszweig sein.

Tagesablauf und Arbeitsorganisation

Der Tagesablauf auf dem Bauernhof ist stark saisonabhängig. Typische Aufgaben umfassen morgens die Tierkontrolle und Fütterung, tägliche Stallarbeiten, Maschinenwartung und Feldarbeiten. Während der Erntezeiten verschiebt sich der Schwerpunkt auf Feldarbeit und Logistik. Gute Organisation und Zeitmanagement sind entscheidend, da viele Tätigkeiten wetterabhängig sind und schnelle Entscheidungen erfordern.

Sicherheit, Tierwohl und Nachhaltigkeit

Moderne Landwirtschaft legt großen Wert auf Sicherheitsstandards, Gesundheit der Tiere und nachhaltige Praktiken. Dazu gehören artgerechte Haltung, regelmäßige tierärztliche Kontrollen, umweltfreundliche Bodenbearbeitung und Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen. Viele Höfe nutzen heute Präzisionslandwirtschaft, um Ressourcen effizienter einzusetzen und die Umweltbelastung zu verringern.

Fazit

Ein Bauernhof ist ein vielseitiger Arbeitsplatz, der Kenntnisse in Pflanzenbau, Tierhaltung und Maschinenführung verbindet. Ob familiengeführter Betrieb oder größere Agrarfirma: Die grundlegenden Strukturen ähneln sich, auch wenn die Details je nach Region und Spezialisierung variieren. Wenn Sie einen Hof besuchen oder überlegen, in die Landwirtschaft einzusteigen, hilft es, sich zuerst mit den grundlegenden Arbeitsbereichen und den Bedürfnissen der Tiere vertraut zu machen.

Wenn Sie Fragen zu spezifischen Tieren, Geräten oder betrieblichen Abläufen haben, schreiben Sie gern einen Kommentar unter diesen Beitrag oder kontaktieren Sie lokale landwirtschaftliche Beratungsstellen für detaillierte Informationen.

Nachhaltige Landwirtschaft: Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, Wassermanagement und umweltfreundliche Anbaumethoden

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Die nachhaltige Landwirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie ökologische, ökonomische und soziale Ziele verbindet. In diesem Beitrag werden konkrete Maßnahmen vorgestellt, die Landwirtinnen und Landwirte, Politik und Gemeinden ergreifen können, um Biodiversität zu fördern, Wasser effizient zu managen und umweltfreundliche Anbaumethoden zu etablieren.

Biodiversität fördern

Biodiversität ist die Grundlage stabiler Ökosysteme und trägt zur Bestäubung, Schädlingsregulation und Bodenfruchtbarkeit bei. Wichtige Maßnahmen sind:

  • Artenreiche Fruchtfolgen und Mischkulturen statt Monokulturen
  • Anlegen von Hecken, Blühstreifen und Gehölzstreifen als Lebensraum für Insekten und Vögel
  • Agroforstsysteme, die Bäume in die Agrarlandschaft integrieren
  • Erhalt und Wiederherstellung von Feuchtgebieten und Feldraine

Wassermanagement

Wasser ist eine zentrale Ressource in der Landwirtschaft. Effizientes Wassermanagement schützt vor Wasserknappheit und reduziert Erosion und Nährstoffeinträge:

  • Tröpfchenbewässerung und präzise Beregnungssysteme zur Minimierung von Verdunstung und Überwässerung
  • Regenwasserspeicherung in Teichen und Zisternen für Trockenperioden
  • Bodenschutzmaßnahmen wie Mulchen und Zwischenfrüchte zur Erhöhung der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens
  • Monitoring des Grundwasserstandes und Einsatz von Sensorik für bedarfsorientierte Bewässerung

Umweltfreundliche Anbaumethoden

Die Umstellung auf umweltfreundlichere Methoden ist oft schrittweise möglich und kann langfristig Kosten senken und Erträge stabilisieren:

  • Reduzierte Bodenbearbeitung oder konservierende Bodenbearbeitung zur Erhaltung der Bodenstruktur
  • Deckfrüchte und Gründüngung zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Erosionsvermeidung
  • Integrierter Pflanzenschutz (IPM) mit Monitoring, Nützlingsförderung und gezieltem Pflanzenschutz
  • Organische Anbauweisen oder die Kombination konventioneller und ökologischer Praktiken

Politik, Beratung und Anreize

Damit Maßnahmen breite Wirkung entfalten, sind politische Rahmenbedingungen und Beratung wichtig:

  • Öffentliche Förderprogramme für biodiversitätsfördernde Maßnahmen und wassersparende Technik
  • Weiterbildung und Beratung für Landwirtinnen und Landwirte zu praktikablen Lösungen
  • Regionale Vermarktung und Zertifizierungen, die nachhaltiges Wirtschaften belohnen

green field

Praktische Schritte für Betriebe

Für viele Betriebe bieten sich schrittweise Veränderungen an. Ein möglicher Fahrplan:

  1. Analyse des Betriebs: Boden, Wasserverfügbarkeit, Artenvielfalt
  2. Kleine Pilotflächen mit Multikultur, Blühstreifen und reduziertem Pflugversuch
  3. Installation von Sensorik für Bodenfeuchte und begrenzte Tröpfchenbewässerung
  4. Vernetzung mit Beratungsstellen und lokalen Initiativen

Fazit

Nachhaltige Landwirtschaft ist kein Widerspruch zu Produktivität, sondern kann Erträge langfristig absichern, Kosten senken und wertvolle Ökosystemleistungen sichern. Durch die Kombination von biodiversitätsfördernden Maßnahmen, effizientem Wassermanagement und umweltfreundlichen Anbaumethoden schaffen wir resilientere Agrarsysteme für die Zukunft.

Wenn Sie interessiert sind, können Sie lokale Förderprogramme recherchieren oder sich an Agrarberatungsstellen wenden, um einen individuellen Umstellungsplan zu erstellen.

Tierpflege und Gesundheit: Tipps für Rinder, Schweine, Schafe und Geflügel

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Einleitung

Die Pflege und Gesundheitsvorsorge von Nutztieren ist zentral für ihr Wohlbefinden, die Wirtschaftlichkeit der Tierhaltung und die Lebensmittelsicherheit. In diesem Beitrag finden Sie praktische Hinweise zur Haltung, Fütterung, Hygiene und Vorsorge für Rinder, Schweine, Schafe und Geflügel. Die Tipps sind allgemein gehalten; bei speziellen Problemen oder akuten Erkrankungen sollten Sie immer einen Tierarzt hinzuziehen.

farm animals

Allgemeine Grundsätze

  • Saubere und trockene Liegeflächen: Feuchtigkeit fördert Erkrankungen wie Mastitis, Klauenprobleme oder parasitäre Infektionen.
  • Ausgewogene Ernährung: Auf Art, Alter und Leistungsstatus abgestimmte Ration verhindert Mangelerscheinungen und Stoffwechselstörungen.
  • Frisches Wasser: Stetig zugänglich und sauber; Durst reduziert Futteraufnahme und Leistung.
  • Beobachtung: Frühzeitiges Erkennen von Verhaltensänderungen, Fress- oder Bewegungsstörungen ist oft entscheidend.
  • Hygiene und Biosecurity: Besuchermanagement, Desinfektion, Quarantäne neuer Tiere und getrennte Werkzeuge reduzieren Krankheitsrisiken.

Rinder

Rinder benötigen ausreichend Platz, geeignete Stallböden und regelmäßige Klauenpflege. Bei Milchkühen sind Eutergesundheit, Fütterungsmanagement und Stressreduktion wichtig.

  • Klauenpflege mindestens ein- bis zweimal jährlich; bei Bedarf öfter.
  • Impfungen gegen gängige Krankheiten wie BVD, IBR oder Leptospirose nach regionalem Plan.
  • Zellzählungen und regelmäßige Milchkontrollen zur Früherkennung von Mastitis.
  • Kalbemangement: saubere Umgebung, Kolostrumversorgung innerhalb der ersten Stunden.

Schweine

Schweine brauchen gute Belüftung, kontrollierte Temperatur und sauberes Einstreu. Achten Sie auf Stressvermeidung bei Gruppenumstellungen.

  • Trächtigkeits- und Abferkelmanagement: Ruheplätze und Schutz für Sauen.
  • Impfungen und programmierte Parasitenkontrolle je nach Region.
  • Fütterung: Auf Energie- und Eiweißbedarf achten, um Wachstumsstörungen zu vermeiden.
  • Hygiene bei Abteilenwechsel und bei Transport zur Reduktion von Krankheitseintrag.

Schafe

Bei Schafen sind Schur, Klauenpflege und Parasitenkontrolle besonders wichtig. Rationieren Sie Futter entsprechend Lammungszeiten.

  • Regelmäßiges Scheren mindestens einmal jährlich zur Vorbeugung von Hitzestress und Parasitenbefall.
  • Wurmkontrollen und -management: Fecal Egg Count (FEC) kann gezielte Entwurmung ermöglichen.
  • Klauengesundheit überwachen und bei Loch- oder Hufkrankheiten rechtzeitig behandeln.
  • Bei Lammung: gute Hygiene und Kolostrumversorgung sichern.

Geflügel

Geflügelhaltung verlangt gute Stallreinigung, Temperaturführung und Impfprogramme. Hygienemaßnahmen verhindern Salmonellen- und Newcastle-Ausbrüche.

  • Drahtfreier, sauberer Stallboden und trockene Einstreu.
  • Regelmäßige Impfungen je nach Produktionsform und regionalen Vorgaben.
  • Fütterung: Ausgewogene Legemehl-Mischungen und Zugang zu frischem Wasser.
  • Platzangebot und Beschäftigung reduzieren Federpicken und Stress.

Grundlegende Gesundheitsvorsorge

Ein Gesundheitsplan mit Impfungen, Entwurmung, Parasitenüberwachung und regelmäßigen Gesundheitschecks ist empfehlenswert. Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen zu Impfungsterminen, Krankheiten, Medikamenten und Produktionsdaten.

Wachstumsstörungen und Erste Hilfe

Bei plötzlichen Leistungseinbrüchen, Fressunlust, Hinken, Atemnot oder neurologischen Symptomen ist schnelles Handeln nötig. Isolieren Sie betroffene Tiere, prüfen Sie Vitalparameter (Temperatur, Atmung, Puls) und kontaktieren Sie den Tierarzt. Kleinere Wunden säubern und desinfizieren; bei Blutungen Druckverband anlegen.

Integration von Prävention und Tierwohl

Präventive Maßnahmen sparen langfristig Kosten: weniger Medikamenteneinsatz, bessere Leistung und geringere Sterblichkeit. Berücksichtigen Sie Tierwohlaspekte wie Auslauf, Sozialverhalten und Stressreduktion.

Fazit

Gute Tierpflege kombiniert artgerechte Haltung, angepasste Fütterung, Hygiene und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Dokumentation, Schulung des Personals und enge Zusammenarbeit mit dem Tierarzt sind Schlüssel zu einer gesunden und nachhaltigen Tierhaltung.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt nicht die fachliche Beratung durch einen Tierarzt oder Fütterungsberater. Lokale Vorschriften und Bestimmungen sind zu beachten.

Traktoren und Maschinen: Vorstellung, Sicherheit und Wartung

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Traktoren und Maschinen – Vorstellung gängiger Landmaschinen, Sicherheitsregeln und Wartungstipps

In der modernen Landwirtschaft sind Traktoren und die dazugehörigen Anbaugeräte unverzichtbar. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die gängigsten Landmaschinen, erklärt grundlegende Sicherheitsregeln für den Praxisalltag und liefert praxisnahe Wartungstipps, damit Betrieb und Arbeitssäuberkeit zuverlässig funktionieren.

farm tractor

Gängige Landmaschinen im Überblick

Die Vielfalt der Maschinen ist groß, doch einige Typen begegnen uns auf fast jedem Betrieb:

  • Traktor: Der Allrounder, der mit unterschiedlichen Anbaugeräten wie Pflug, Grubber oder Frontlader kombiniert wird.
  • Mähwerk und Schwader: Für die Futterbereitung unverzichtbar.
  • Ballenzangen und Heuballenpresse: Für die Heubewirtschaftung, rund und eckig.
  • Sämaschine und Drillmaschine: Präzises Aussäen von Getreide, Mais oder anderen Kulturen.
  • Güllefaß und Miststreuer: Zur Nährstoffrückführung auf den Feldern.
  • Feldspritze: Für Pflanzenschutz-, Dünger- und Unkrautmaßnahmen (immer mit Schutzmaßnahmen!).
  • Mähdrescher: Erntearbeit bei Getreide und Körnerfrüchten.

Sicherheitsregeln für den Praxisalltag

Sicherheit beginnt bei der Planung und setzt sich in Routinechecks und korrekt geschultem Personal fort. Wichtige Regeln sind:

  • Vor Arbeitsbeginn Sichtprüfung des Fahrzeugs und Anbaugeräts (Reifen, Hydraulik, Beleuchtung, Sichtfenster).
  • Nur geschultes Personal darf Maschinen bedienen; Einweisung vor Nutzung ist Pflicht.
  • Arbeiten an der Hydraulik oder am Antrieb nur bei abgekuppelten, blockierten und abgestellten Motoren durchführen.
  • Kein Transport von Personen auf Ladeflächen oder Anbaugeräten.
  • Bei Feldrand und Straßenquerungen auf Sicht und Geschwindigkeit achten; Zusatzbeleuchtung und Warntafeln verwenden.
  • Schutzausrüstung tragen: Sicherheitsschuhe, Gehörschutz bei lautem Gerät, Handschuhe und gegebenenfalls Schutzbrille.
  • Bei Spritzarbeiten Schutzkleidung, Atemschutz und Abstand zu Wasserläufen einhalten.

Wartungstipps – täglich, wöchentlich und saisonal

Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer und verhindert Ausfälle in kritischen Phasen.

Täglich

  • Kontrolle von Öl- und Kühlmittelständen sowie Dieselvorrat.
  • Reifen auf richtigen Luftdruck und sichtbare Schäden prüfen.
  • Sichtprüfung auf Öl- oder Hydrauliklecks.
  • Arbeitsraum und Fahrerhaus sauber halten, Spiegel sowie Beleuchtung kontrollieren.

Wöchentlich

  • Schmierstellen (Schmierstellenplan beachten) fetten oder ölen.
  • Luftfilter und Kraftstofffilter kontrollieren und bei Bedarf säubern/wechseln.
  • Riemen und Ketten auf Spannung und Verschleiß prüfen.

Saisonal

  • Vor Saisonstart umfassende Inspektion durch Fachpersonal, inklusive Bremsenprüfung und Elektrik.
  • Am Saisonende gründlich reinigen, Rostschutz auftragen und Batteriepflege durchführen.
  • Softwareupdates bei modernen Maschinen nicht vergessen und Dokumentation der Wartungsarbeiten führen.

Praktische Tipps für die Werkstatt

Eine gut organisierte Werkstatt und einfache Hilfsmittel sparen Zeit und minimieren Stillstandszeiten:

  • Eine Checkliste für tägliche/monatliche Arbeiten aufhängen.
  • Originalersatzteile oder gleichwertige Qualitätsprodukte verwenden.
  • Schmierstoff- und Dichtungsmittelvorräte parat halten.
  • Für Diagnosegeräte investieren: Moderne Traktoren bieten Fehlercodes, die schnelle Ursachenforschung ermöglichen.

Typische Probleme und erste Hilfe

Einige Probleme treten häufig auf und lassen sich mit einfachen Maßnahmen beheben:

  • Startprobleme: Batterie prüfen, Anschlüsse säubern, Anlasservorgang beobachten.
  • Überhitzung: Kühlwasser kontrollieren, Kühler reinigen, Thermostat prüfen.
  • Hydraulikausfall: Ölstand und Filter prüfen, Leitungen auf Risse kontrollieren.
  • Ungewöhnliche Geräusche: Motorraum sofort stoppen und nach Fremdkörpern oder losen Teilen suchen.

Fazit

Der sorgfältige Umgang mit Traktoren und Landmaschinen ist die Basis für einen reibungslosen Betriebsablauf. Regelmäßige Wartung, konsequente Sicherheitsvorkehrungen und gut ausgebildetes Personal reduzieren Risiken und Kosten. Mit einer klaren Checkliste, der richtigen Ausrüstung und dem Blick für Details lassen sich Ausfälle minimieren und die Lebensdauer Ihrer Maschinen deutlich verlängern.

Wenn Sie Fragen zu speziellen Maschinen oder Problemen haben, schreiben Sie gern einen Kommentar oder kontaktieren Sie den Hersteller bzw. einen zertifizierten Servicetechniker.

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